Das ärztliche Gespräch


"Erkundigen Sie sich nach einem Manne mit gesundem Menschenverstand, der den Notklagenden ausreden läßt"
Dieses Zitat aus einem Brief Hahnemanns, des Begründers der Homöopathie, wird nicht immer zu verwirklichen sein. Dennoch bildet es die elementare Grundlage einer menschenwürdigen Medizin. Der Kranke will angehört werden. Erst wenn der Patient spürt, daß seine Worte ernst genommen und vom Zuhörer verstanden wurden, entsteht das nötige Vertrauen zum Arzt.


Was alles will der Patient vom Arzt wissen?

Wie schwer ist meine Krankheit? - Viele Krankheitsnamen und Diagnosen allein sagen über den Ernst der Krankheit zu wenig aus. So bedeutet der Name Asthma nichts anderes als Atemnot. Diese kann leicht oder schwer, vorübergehend oder von längerer Dauer sein. Der Laie weiß aber oft nur von schweren, chronischen Formen dieses Leidens. So kommt es dann unnötig zu Angst und Verzagtheit. - In der Tat gibt es nur leichte und schwere Krankheiten. -
Ist meine Krankheit heilbar? - Die meisten Krankheiten heilen von selbst aus! - Der Arzt wird dabei begleiten und je nach Schwere des Leidens auch Heilmittel einsetzen. Der Patient soll auch erfahren, ob eine Behandlung überhaupt notwendig ist. Der Arzt muß auch erwähnen, daß es auch andere Methoden gibt, die dem Patienten besser helfen könnten. Der Satz: Diese Krankheit ist unheilbar heißt nicht, daß er wo anders nicht doch geheilt werden könnte. Der Kranke soll erfahren, was ihm der Arzt wirklich versprechen kann.
Was kann ich selbst für meine Heilung tun? - Welche Maßnahmen kann der Patient selbst treffen, was muß er selbst befolgen?

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